FAQ Pneumologie Mainz

Ein Pneumologe ist ein Facharzt für Erkrankungen der Atemwege und der Lunge. Dazu gehören Asthma, COPD, Infekte, Allergien, chronischer Husten oder Schlafapnoe. Ihr  Pneumologe in Mainz untersucht die Lungenfunktion, klärt über Allergien auf, diagnostiziert akute chronische Erkrankungen und erstellt individuelle Therapiepläne.

Patienten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet suchen einen Lungenarzt in Rhein-Main, um Beschwerden wie Atemnot, Engegefühl, pfeifende Atmung oder chronischen Husten abklären zu lassen.

Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Lungenfunktion zu erhalten und langfristige Schäden zu vermeiden. Ein Pneumologe unterstützt auch beim Selbstmanagement von Asthma oder COPD, erklärt den richtigen Einsatz von Inhalatoren und passt Therapien regelmäßig an.

Sie sollten einen Lungenfacharzt in der Nähe aufsuchen, wenn Atembeschwerden länger anhalten, wiederholt auftreten oder sich verschlimmern. Typische Anzeichen: Atemnot, pfeifende Atmung, chronischer Husten, wiederkehrende Infekte, nächtliche Beschwerden oder Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf.

Eine Untersuchung der Lunge umfasst Lungenfunktionstests, Allergiediagnostik, Blutuntersuchungen und bei Bedarf Bildgebung. So können Asthma, COPD, Infektionen oder strukturelle Veränderungen frühzeitig erkannt werden.

Je früher ein Lungenfacharzt bei anhaltenden Beschwerdenaufgesucht wird, desto besser lassen sich Beschwerden kontrollieren und Folgeschäden vermeiden. Auch zur Verlaufskontrolle oder Therapieanpassung ist der Besuch sinnvoll.

Der Pricktest ist ein Standardverfahren der Allergiediagnostik, das schnell und schmerzarm Aufschluss darüber gibt, auf welche Allergene Ihr Körper reagiert. Dabei werden kleine Mengen von standardisierten Allergenlösungen auf die Haut aufgetragen und leicht angeritzt.

Nach etwa 15–20 Minuten zeigt sich eine Reaktion: Rötung oder kleine Quaddeln an der getesteten Stelle. Dies gibt dem Arzt Hinweise, welche Stoffe Ihre Beschwerden verursachen.

Der Test ist besonders geeignet bei Atemwegsbeschwerden wie Husten, Asthma, allergischer Rhinitis oder Hautreaktionen. Mit den Ergebnissen kann der Arzt gezielt eine Therapie planen, z. B. Allergenkarenz, Medikamente oder Immuntherapie.

Weitere Details zum Ablauf und zur Aussagekraft des Pricktests finden Sie hier.

Beim Schlafscreening/Schlafuntersuchung („Schlaflabor zuhause in Mainz“) werden nächtliche Atemstörungen und Schlafprobleme untersucht. Besonders Atemaussetzer nachts können unbemerkt auftreten und zu Tagesmüdigkeit, Herz-Kreislauf-Problemen oder Leistungsabfall führen.

Während der Untersuchung werden Atemfluss, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz, Gehirnströme, Schlafphasen und Schnarchgeräusche überwacht. Die Messungen sind schmerzfrei und stören den Schlaf nur minimal.

Die Ergebnisse ermöglichen eine präzise Diagnose und die gezielte Auswahl von Therapien, z. B. CPAP, Schienentherapie oder Anpassung der Schlafumgebung. Die Schlafuntersuchung  hilft, die Lebensqualität deutlich zu verbessern und gesundheitliche Risiken zu reduzieren.

Typische Symptome für Asthma sind: Atemnot, pfeifende Atmung, Engegefühl in der Brust, Husten (besonders nachts oder morgens) und reduzierte Belastbarkeit. Bei allergischem Asthma treten die Beschwerden oft saisonal oder nach Kontakt mit Allergenen auf.

Eine gezielte Asthma bronchiale Therapie kann die Entzündung der Atemwege reduzieren, Symptome lindern und akute Anfälle verhindern. Die Behandlung für allergisches Asthma umfasst zusätzlich die Identifikation von Allergenen, Allergenvermeidung und ggf. Immuntherapie.

Wer diese Symptome bemerkt, sollte frühzeitig einen Lungenfacharzt aufsuchen, um eine exakte Diagnose und individuell abgestimmte Therapie zu erhalten.

Ja, ein Lungenarzt behandelt Privatpatienten. Wir bieten Terminvergabe innerhalb 24h, ausführliche Beratung und individuelle Diagnostik – für das gesamte Rhein-Main-Gebiet, Wiesbaden und Umgebung sowie Frankfurt.

Privatpatienten profitieren von flexiblen Terminoptionen, ausführlichen Besprechungen der Befunde und einer individuellen Therapieplanung. Auch spezielle Diagnostik, z. B. für schweres Asthma, COPD oder schlafbezogene Atemstörungen, ist problemlos möglich.

Beim Erstbesuch 1,5 Stunden, bei Folgeterminen realistisch etwa 1 Stunde.

Die Hauptanmeldung befindet sich im Erdgeschoss. Dort wird die elektronische Gesundheitskarte eingelesen, eine Lungenfunktionsprüfung sowie eine Sauerstoffmessung durchgeführt – je nach Fragestellung ggf. auch weiterführende Lungenfunktionsuntersuchungen oder ein Allergietest. Anschließend erfolgt das Arztgespräch.

Elektronische Gesundheitskarte, Überweisung (falls vorhanden), Medikamentenliste, relevante Vorbefunde (z. B. Arztbriefe aus dem Krankenhaus, Allergietest), Impfpass sowie Röntgen- oder CT-Befunde der Lunge – idealerweise auf CD oder als QR-Code. Wichtig: Bitte direkt am Empfang darauf hinweisen, wenn aktuelle Röntgen- oder CT-Bilder vorliegen.

Nein. Ist ein Röntgenbild oder eine CT notwendig, erhalten Patienten dafür eine Überweisung; die Bildgebung erfolgt dann in einer radiologischen Praxis.

Ja. Es werden viele Patienten mit Allergien betreut – sowohl die subkutane (Spritzen) als auch die sublinguale (Tabletten) Therapie werden angeboten.

Der Patient kontaktiert seine Krankenkasse, die per E-Mail eine Ersatzbescheinigung schicken kann, damit der Termin trotzdem wahrgenommen werden kann.

Bestandspatienten erhalten Folgetermine in der Regel direkt beim Praxisbesuch; der Kalender reicht aktuell 3–6 Monate im Voraus. Neue Patienten kommen auf eine Vormerkliste – bei zeitlicher Flexibilität ist meist ein Termin innerhalb von 48 Stunden möglich.

Je nach Terminwunsch wird ein Behandler vorgeschlagen – alle Ärzte der Praxis sind gleichermaßen qualifiziert. Kontinuität wird angestrebt, kann aus organisatorischen Gründen aber nicht immer garantiert werden. Wird auf einem bestimmten Behandler bestanden, kann sich die Terminvergabe verzögern.

Ein Lungenfacharzt sollte aufgesucht werden, wenn bereits anderweitig diagnostizierte Lungenerkrankungen vorliegen oder z. B. die Klinik eine ambulante fachärztliche Weiterbetreuung empfohlen hat. Auch bei länger anhaltenden Atemwegssymptomen, Allergien sowie Verdacht auf Asthma oder COPD ist ein Besuch sinnvoll – idealerweise in Rücksprache mit dem Hausarzt oder auf dessen Empfehlung. Auch Vorsorgeuntersuchungen für Raucher sind empfehlenswert.

Idealerweise bringen Sie eine Überweisung vom Hausarzt oder einem anderen Facharzt mit, zwingend notwendig ist sie aber nicht.

Ja, alle Medikamente sollten wie verordnet eingenommen werden.

Standardmäßig eine Pulsoximetrie (Sauerstoffsättigungsmessung per Fingerclip) und eine Lungenfunktionsprüfung in der Kabine (Bodyplethysmografie). Je nach Fragestellung können weitere Untersuchungen folgen: Diffusionsprüfung (Austauschfähigkeit der Lunge für Sauerstoff), inhalative Provokationstestung (zur Feststellung einer bronchialen Überempfindlichkeit), Allergietest oder Blutgasanalyse (Kapillarblut aus dem Ohrläppchen).

Wenn Sie bei Ihrem Besuch in der Praxis an einer Erkältung/einem Infekt leiden, bitten wir Sie, zum Schutz der anderen Patienten eine FFP2-Maske zu tragen. 

Exhaliertes Stickstoffmonoxid (FeNO) zur Messung asthmatischer Entzündung, Kosten: 30 €. Im Rahmen der Abklärung schlafbezogener Atmungsstörungen können auch Kassenpatienten eine ambulante Polysomnografie (inkl. Hirnströme und Muskelpotenziale) in Anspruch nehmen, Kosten: 56 €.

Bei Verdacht auf eine schlafbezogene Atmungsstörung wird eine Nachtmessung durchgeführt. Beim ersten Termin werden Lungenfunktion und Sauerstoff gemessen und das Messgerät nach Einweisung durch das Fachpersonal für die Nacht mitgegeben. Am nächsten Tag wird das Gerät zum zweiten Termin mitgebracht, die Ergebnisse werden ausgelesen und im Anschluss erfolgt das Arztgespräch.

Ja, alle Patienten können ihre Lunge auf Selbstzahlerbasis untersuchen lassen. Details zu den einzelnen Programmen folgen in Kürze.

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